hinter uns allen liegt ein Jahr, das uns viel abverlangt hat. Wir haben zwischen Krisenmodus und Gestaltungsdrang jongliert, haben Strukturen gehalten und vermutlich alle Momente erlebt, in denen die Hoffnung kurz den Atem angehalten hat. Wir haben uns nach Resonanz gesehnt und sie nicht immer so bekommen, wie sie gewünscht war, zu viele Dissonanzen waren im Feld.
Deswegen wünschen wir Euch für das noch neue Jahr: echte Mutanfälle. Den Mut zu Wahrheiten, die ausgesprochen werden wollen, und die Freiheit, das „schlechte Gewissen“ gegen ein herzhaftes „Piece of Cake“ einzutauschen. Möget ihr Räume finden, in denen nicht nur effizient gearbeitet wird, sondern in denen Mehrsamkeit spürbar ist – dieses besondere Gefühl, dass wir im Wirksamen nicht allein sind. Wir brauchen eine stabile Zivilgesellschaft, ja. Und wir brauchen vor allem Menschen wie euch, die sie mit Herz und Verstand füllen. Deswegen wollen wir euch wieder mal eine Frage schenken: Was würde sich in eurer Zusammenarbeit sofort verändern, wenn Vertrauen kein Vorschuss wäre, den man sich verdienen muss, sondern die radikale Grundannahme eures Handelns?
Egal, wo ihr gerade steht: Wir wünschen euch peace of mind und den unerschütterlichen Glauben daran, dass wir sinnvoll zusammen wirken können. Wir freuen uns wie immer von Euch zu hören! Nicola Kriesel,
Andi Knoth, Julia Hoffmann, Joana Ebbinghaus, Denise Nörenberg, Lysan Escher, Hannah Kalhorn, Christian Baier und Yi-Cong Lu |
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Nach über einer Dekade in "haftungsrechtlicher Verantwortung" für das Wohl und Wehe unserer SOCIUS Organisationsberatung gGmbH hat Christian Baier diese Aufgabe zum Jahreswechsel an Lysan Escher weitergegeben, die ab sofort mit Andi Knoth zusammen die juristische Vertretung für die gGmbH ist.
Vorangegangen ist dem ganzen ein Prozess, in dem wir uns kontinuierlich mit Fragen der inneren Verfassung und der Wirkung nach aussen beschäftigen. Dabei sind uns Rückmeldungen von Organisationen, die wir begleiten und Arbeitsgefährt*innen immer wichtig. Über viele Jahre haben wir gehört, SOCIUS sei eine "männliche" Organisation, von Männern gegründet, geprägt und seit 1998 auch formal geführt. Dies spiegelt schon lange nicht mehr unsere innere Verfasstheit wider: Von 10 Personen identifizieren sich 7 als Frauen.
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Diese Realität wollen wir nun auch rechtlich nach aussen sichtbar machen, für unsere Genossenschaft haben wir das schon seit einigen Jahren umgesetzt. Danke Christian, dass du so beständig, besonnen, geduldig, vernünftig und ruhig für so viele Jahre gemeinsam mit Andi die Vertretung der gGmbH übernommen hast.
Und danke, Lysan, dass du nun in Christians Fußstapfen trittst und uns vertraust, dass wir als Vertretung der Gesellschafterin gemeinsam nur Entscheidungen treffen, die du mit Andi für die gGmbH gut vertreten kannst. Wie gut, dass niemand im Konsent überstimmt werden kann. | | |
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Die Neurologie der Organisation: Komplexität endlich verstehen Das Viable System Model (VSM) galt lange als „Komplexitätsmonster“. Mark Lambertz räumt in seinem Buch „Die Intelligente Organisation“ mit diesem Vorurteil auf und übersetzt das Modell in die Praxis.
Anstatt Organisationen nur über Hierarchien (Anatomie) oder Prozesse (Physiologie) zu betrachten, fokussiert das VSM auf die Neurologie: Wie steuern und kommunizieren wir, um in einer vernetzten Welt überlebensfähig zu sein |
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Die Kerngedanken: Weg vom Kontroll-Theater: Wahre Intelligenz entsteht nicht durch Ansagen von oben, sondern durch vernetzte Selbststeuerung. Die 5 Systeme: Am Beispiel der Nationalelf wird klar, wie Wertschöpfung, Koordination, Strategie und Identität ineinandergreifen müssen. Ashbys Gesetz: Nur Vielfalt kann Vielfalt absorbieren. Wer komplexe Probleme lösen will, braucht eine ebenso flexible Organisationsstruktur.
Fazit: Ein Muss für alle, die eine neue Brille für die Organisationsentwicklung suchen und verstehen wollen, warum klassische Management-Methoden heute oft ins Leere laufen. |
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Zum neuen Jahr wünschen wir uns und Euch eine stabile Zivilgesellschaft. Kontakt- und Konfliktmut Mut zu Wahrheiten, und Mutanfälle. Mehrsamkeit, Achtsamkeit und Resonanz. peace of mind
und piece of cake. |
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Chronische Erkrankungen sind oft unsichtbar – und doch prägen sie das Arbeitsleben vieler Menschen. In unserem monatlichen Online-Salon schaffen wir einen Raum für Dialog, Zeug:innenschaft und gemeinsames Lernen: von persönlichen Geschichten über Inklusion und Teilhabe bis zu Fragen der Organisationskultur. Im Salon im Februar geht es um "Inclusive Facilitation" |
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Was wäre, wenn wir uns in unserer Organisation sicher, wertgeschätzt und geborgen fühlen würden?
Ist das denkbar? Was hat das – Sicherheit, Wertschätzung und Geborgenheit – da zu suchen? Ist dafür die Arbeit da? Wir sagen: Ja. Denn nur dann können wir uns mit unserem so unglaublichen Potenzial an Kreativität und Imagination, Wagemut und Neugier, unserer Begeisterung und all unseren Anteilen zeigen. Und dieser Schatz gehört unbedingt in unsere Organisationen. Also, was wäre wenn… ? |
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Am 25. Februar von 16 bis 17 Uhr findet der letzte Infoabend für unsere Fortbildung Selbst:Organisations:Entwicklung mit Nicola und Andi für Interessierte statt. Seid herzlich willkommen mit Euren Fragen und Eurer Neugierde auf uns und unser Angebot. Die Infoabende finden online auf Zoom statt, sind kostenlos und wir bitten um Anmeldung über die Webseite. |
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In diesem Labor erkunden wir, was die individuelle Fähigkeit, zu vertrauen, stärkt und wie der Kreislauf des Vertrauens in selbstorganisierten Teams befördert werden kann. Dabei schärfen wir auch die oft neblige Unterscheidung zwischen Vertrauen in die Absicht meines Gegenübers und Zutrauen in die Kompetenzen und Fähigkeiten. |
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Selbstorganisation, New Work und geteilte Führung sind mehr als Schlagworte – sie sind der Schlüssel zu lebendigen, lernenden Organisationen. In drei Modulen (April–August 2026) erkunden wir, wie Teams Verantwortung wirksam teilen, Orientierung bewahren und Kulturwandel gestalten können. Von rollenbasiertem Arbeiten über Entscheidungsmodelle bis hin zu Teamcare und Resilienz – jedes Modul verbindet Praxis, Haltung und persönliche Entwicklung.
Für Führungskräfte, Gründer:innen, Berater:innen und alle, die neue Formen des Miteinanders erproben möchten. |
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In Zeiten gesellschaftlicher Spaltung stärkt das Training demokratische Kulturen. In Leipzig entsteht – in Kooperation mit lokalen Initiativen – ein Lernraum für 50 zivilgesellschaftlich Engagierte, u.a. aus marginalisierten Gruppen. Mit Art of Hosting-Methoden und intersektionaler Perspektive geht es darum, Beteiligung inklusiv zu gestalten – für lebendige Demokratie in Organisationen und Nachbarschaften.
Die Anmeldung ist offen bis zum 31. März 2026. Es gibt gestaffelte Preise und einen Frühbuchungsrabatt bis 27 Februar 2026 |
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Was wäre, wenn chronisch kranke Personen keinen Störfaktor innerhalb einer Organisation darstellen, sondern die perfekten Seismograf:innen für überflüssige Strukturen und ineffizientes Arbeiten sind? Was wäre, wenn sie diejenigen sind, die helfen können zu verstehen, wo Kraftressourcen ins Leere laufen? Mehr noch sogar: Was wäre, wenn am Ende die gesamte Organisation von ihnen profitierte?
Wir glauben, dass es diese Perspektiven unbedingt braucht, wenn wir über chronische Erkrankungen sprechen. |
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Text: Monia Ben Larbi | Illustrationen: Julia Hoffmann | Layout: Anne Wilhelm Kuratorinnen: Joana Ebbinghaus & Nicola Kriesel | Herausgeberin: SOCIUS Organisationsberatung gGmbH, Tempelhofer Ufer 21, 10963 Berlin | ISBN 978-3-00-081671-0 Kosten: 17,50€ | |
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| Perspektivwechsel Die neue Ausschreibung der Deutschen Bahn Stiftung
"Zusammenhalt ist in einer pluralistischen Gesellschaft nicht selbstverständlich. Dieser muss gestaltet und erfahrbar gemacht werden. Als Deutsche Bahn Stiftung schaffen wir Verbindungen und überwinden Grenzen zwischen Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft. Wir setzen uns ein für Vielfalt, ein friedliches Miteinander, Respekt und Toleranz. Mit unserer Ausschreibung 2026 PERSPEKTIVWECHSEL wollen wir einen demokratiestärkenden Dialog aus unterschiedlichen Blickwinkeln ermöglichen und Bürger:innen zu demokratischer Mitverantwortung motivieren." |
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INQA Coaching
Förderung für agile Transformation Das Beratungsprogramm des BMAS hilft kleinen und mittleren Unternehmen genauso wie NGOs, agile Transformation vorzunehmen.
Aus dem SOCIUS Team sind Yi-Cong Lu, Joana Ebbinghaus, Nicola Kriesel. Christian Baier und Hannah Kalhorn autorisierte INQA Coaches.
Gefördert werden 80% von bis zu 14.400,00€ für Beratung und Begleitung.
Wenn du Fragen zum Programm hast, schreib uns an info@socius.de |
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| Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige
Solo-Selbstständigkeit bedeutet für viele Menschen berufliche Autonomie, ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit und Flexibilität. Solo-Selbstständige meistern unternehmerische Herausforderungen und gestalten den digitalen und ökologischen Wandel in ihrem Tätigkeitsfeld mit. Das ESF Plus-Programm KOMPASS unterstützt sie dabei - durch die finanzielle Förderung von passgenauen Qualifizierungen und Weiterbildungen.
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Gut zu wissen: Rechtliche Änderungen für NGOs ab 2026 |
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Die DSEE - Deutsche Stiftung für Ehrenamt und Engagement - informiert ausführlich über das im Dezember 2025 verabschiedete Steueränderungsgesetz. Die wichtigsten Infos für Euch zusammengefasst: * Freibetrag aus wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb steigt auf 50.000,00 € * Übungsleiterpauschale steigt auf 3.300,00 € und die Ehrenamtspauschale auf 960,00 € * Die Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung für Organisationen mit jährlichen Einnahmen bis 100.000,00 € entfällt. * Bei Kleinvereinen mit unter 50.000,00€ Einnahmen im Jahr entfällt die Sphärenzuordnung
* Photovoltaikanlagen gefährden nicht die Gemeinnützigkeit Am 3./4. Februar bietet die DSEE um 17 Uhr ein kostenloses Webinar zum Thema an. |
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Neuer Podcast von Maecenata: Die NGO-Debatte |
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Die Maecenata Stiftung vereint seit 2011 alle Maecenata Aktivitäten unter einem Dach. Sie versteht sich als unabhängiger Think Tank zum Themenfeld Zivilgesellschaft, Bürgerengagement, Philanthropie und Stiftungswesen. Gemeinsam mit wider sense hat Maecenata nun eine neue Podcast-Reihe gelauncht: Die NGO Debatte vermittelt "die grundlegendes Wissen über Zivilgesellschaft [...] und Orientierung in einem zunehmend komplexen und politisierten Umfeld [...]. Der Podcast erklärt faktenbasiert, verständlich und ohne Polemik, wie zivilgesellschaftliche Organisationen arbeiten, warum sie wichtig sind und weshalb sie immer stärker unter Druck geraten."
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Starnext Kampagne für "Arbeiten aus dem Bett" |
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Unsere Freundin und Kollegin Monia Ben Larbi hatte vor ziemlich genau einem Jahr ihre zweite Hirn-OP. Seit dem ist sie nicht mehr arbeitsfähig im klassischen Sinn, aber überaus produktiv. Sie schreibt, sie malt, sie entwickelt Bildungsideen und ihr Herz schlägt für eine Gesellschaft, die ein gutes Leben für alle ermöglicht. Um ihre Produkte in die Welt zu bringen, will Monia einen Online-Shop aufbauen, für den sie nun die Erstausstattung mit einer Crowdfunding Kampagne über Startnext finanzieren will. Im Team von SOCIUS stellen wir uns manchmal spaßeshalber die Frage: "Geht das auch vom Bett aus?". Monia trägt das Ganze jetzt auf einen wirklich neuen Level mit dem Bett-Office und wir laden Euch herzlichst ein, das mit zu ermöglichen.
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