eigentlich könnte man fortlaufend adrienne marée brown zitieren. Heute ist es: „What we pay attention to, grows“ – das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wächst. Dieses Pleasure Principle besagt, dass der positive Blick eine selbstverstärkende Kraft ist: Vertrauensvorschüsse bauen Vertrauen auf; der Fokus auf das Gelingende stärkt das Gelingen.
Das Prinzip impliziert auch, dass wir die „dunkle Seite“ durch Aufmerksamkeitsentzug ein Stück weit austrocknen können. Viele meiner Freund:innen schauen keine Nachrichten mehr – ein verständlicher Selbstschutz, aber irgendwie auch defensiv.
Die Aufbruchstimmung des Frühlings ist der ideale Moment, uns zu fragen: Wem oder was schenken wir unsere Aufmerksamkeit? Eine positive Haltung zu kultivieren ist gesund, aber die Antwort kann nicht lauten, nur das Schöne zu sehen. Wenn die Zeit erfordert, uns gegen den Sturm zu stellen, müssen wir das Empörende benennen. Wenn wir eine vielversprechende Alternative am Rand entdecken, müssen wir sie gießen und besingen. Und wenn es Zeit ist zu regenerieren, brauchen wir den Blick für das Heilsame.
In einer Zeit, in der die Stürme häufiger und härter werden, möchten wir von Euch wissen: Wie schaut Ihr auf die Welt? Was hilft Euch, innerlich stabil und wirkungsvoll zu bleiben? Wir laden Euch herzlich ein, mit uns in den Austausch zu gehen – in unseren Laboren, Salons und ganz konkret beim Art of Hosting Training vom 7.–10. Mai in Leipzig.
Wir freuen uns auf das gemeinsame Lernen und weitere Zusammenarbeit! Andi Knoth Nicola Kriesel, Joana Ebbinghaus, Julia Hoffmann, Yi-Cong Lu, Denise Nörenberg, Lysan Escher, Hannah Kalhorn und Christian Baier |
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Führung ist kein abgeschlossenes System, sie passiert überall. Sie atmet in euren formalen Strukturen, zeigt sich auf informellen Trampelpfaden und wird genau dort lebendig, wo ihr zusammenarbeitet und Verantwortung teilt.
Meine Leidenschaft ist es, genau dieses Entwicklungsfeld zu erkunden und an die spezifischen Bedarfe von Teams und Organisationen anzupassen. Von Coaching für Führungsmenschen und -teams bis zum Transformationsprozess hin zu Selbstorganisation begleite ich Organisationen mit klarem Blick und viel Herz. |
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Durch meine mehrjährige Leitungspraxis kenne ich die Herausforderungen, die mit Wachstum und organisatorischer Differenzierung einhergehen. Dabei habe ich gelernt, in diesen Prozessen eine diskriminierungssensible Gestaltung von Struktur und Kultur zu verankern. In meine Arbeit fließen systemische Kompetenz, Kreativität und eine tief verwurzelte Ressourcenorientierung ein.
Besonders wichtig ist mir, dass wir über das sprechen, was oft unter den Teppich fällt: Macht und Privilegien. Wenn wir hier mutig hinschauen und handeln, entsteht Raum für ein Miteinander, in dem jede:r wirksam werden kann. |
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Ich bin der norddeutsche Kopf von SOCIUS und immer bereit für einen Schnack – egal ob kurzer Impuls, Beratung zur Förderung durch INQA oder Deep Dive, ob digital, direkt am Hamburger Fischmarkt oder bei Euch deutschlandweit - ich freue mich auf deine Nachricht an kalhorn@socius.de |
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In Veränderungsprozessen stellt sich oft die Frage: Brauchen wir die präzise Partitur einer Beratung oder die lebendige Dynamik einer Begleitung? Bei SOCIUS lieben wir beides – wir können Symphonie und Jazz. Während die Beratung mit fachlicher Expertise und klaren Methoden für Sicherheit sorgt, schafft die Begleitung Raum für Dialog und nachhaltige kulturelle Entwicklung. In ihrem neuen Blogartikel beleuchtet Nicola, warum gute Transformation beides braucht und wie ihr den passenden Rhythmus für eure Organisation findet.
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Aktuell sehen wir, dass durch politische Entscheidungen jahrelanger Arbeit der Boden entzogen werden soll. Aus unserer Erfahrung wissen wir: Finanzielle Absicherung und Netzwerkerhalt sind nur dort möglich, wo die interne Stabilisierung gelingt. Wenn das Vertrauen im Team bricht, wird es schwer für die Organisation.
Wir wollen euch Denk- und Schutzräume anbieten, um in dieser Disruption psychologische Sicherheit zurückzugewinnen und handlungsfähig zu bleiben. Damit wir passende Angebote für euch entwickeln können, bitten wir um eine kurze Rückmeldung (5-8 Minuten), wo der Druck intern gerade am meisten spürbar ist und welche stärkenden Aussichten ihr habt. |
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Vertrauen: Die Hefe im Brot der Selbstorganisation Ohne Vertrauen geht es nicht – doch wie wächst es eigentlich? In unserem letzten „Sieben Muskeln“ Mini-Training erkunden wir den Kreislauf von Vertrauen und Zutrauen. Erlebe durch Reflexion und Übungen, wie Sicherheit in Teams entsteht und welche Strukturen helfen, wenn das Fundament noch wackelt. Sei beim Finale unserer Prototyp-Reihe dabei! |
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| Das etwas andere "Moderations"-Training!
Ob im Teammeeting, im Workshop, bei der Vereinsversammlung oder im Kuratorium der Stiftung - die Kunst zu Moderieren, Gruppen durch Prozesse zu begleiten, offen für alle Ergebnisse zu sein, das Wesentliche rauszuhören, Spannungen benennen zu können, ist etwas, das in vielen Situationen für viele Menschen hilfreich ist.
Mit unserem Art-of-Hosting-Training erlebst du wie das geht und mit welcher Haltung das achtköpfige Team präsent ist, du bist auch herzlich eingeladen und aufgefordert, es gleich vor Ort selbst zu erproben. |
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Chronische Erkrankungen sind oft unsichtbar – und doch prägen sie das Arbeitsleben vieler Menschen. In unserem monatlichen Online-Salon schaffen wir einen Raum für Dialog, Zeug:innenschaft und gemeinsames Lernen: von persönlichen Geschichten über Inklusion und Teilhabe bis zu Fragen der Organisationskultur.
Der Salon im April ist offen für Austausch zu euren Themen und Anliegen. Bitte melde dich über unsere Website kostenlos an. Der Link zum Zoomraum wird dir rechtzeitig per Mail zugesandt. |
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Trauer braucht einen Ort.
Wer in der Zivilgesellschaft arbeitet, ist es gewohnt, dass Projekte enden. Was aber gerade passiert, hat eine andere Qualität. Strukturen, die über Jahre gewachsen sind, sollen abgebaut werden. Arbeit, die Menschen schützte und stärkte, verliert ihre Grundlage. Das, was sicher erschien, gerät ins Wanken. Das macht wütend. Und das ist gut so. Wut mobilisiert, sie wärmt, sie verbindet, sie lässt uns laut werden, sie treibt uns an, neue Wege zu finden.
In diesem SOCIUS labor wollen wir einen Raum schaffen für das was hinter der Wut liegt, etwas leiseres: die Trauer und gemeinsam innehalten. |
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Coming soon
Konfliktkompetenz aufbauen mit Dr. Tanja Hetzer vom Hanuman Institut |
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Ab November 2026 werden wir in Kooperation mit Dr. Tanja Hetzer vom Hanuman-Institut eine modulare Fortbildung zum Aufbau von Konfliktkompetenzen anbieten.
Konflikte fühlen sich oft nach Ohnmacht an – dabei steckt in ihnen die größte Kraft für Veränderung. In unserer Fortbildung (Basic & Expert Level) lernst du, festgefahrene Dynamiken zu durchbrechen und schwierige Situationen mit innerer Stabilität zu steuern. Verstehen: Ursachen, Rangdynamiken und systemische Hintergründe begreifen.
Handeln: Praktische Interventionen für mehr Souveränität im Sturm. Wachsen: Ohnmacht in Gestaltkraft verwandeln und Empathie bewahren. |
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Was wäre, wenn chronisch kranke Personen keinen Störfaktor innerhalb einer Organisation darstellen, sondern die perfekten Seismograf:innen für überflüssige Strukturen und ineffizientes Arbeiten sind? Was wäre, wenn sie diejenigen sind, die helfen können zu verstehen, wo Kraftressourcen ins Leere laufen? Mehr noch sogar: Was wäre, wenn am Ende die gesamte Organisation von ihnen profitierte?
Wir glauben, dass es diese Perspektiven unbedingt braucht, wenn wir über chronische Erkrankungen sprechen. |
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Text: Monia Ben Larbi | Illustrationen: Julia Hoffmann | Layout: Anne Wilhelm Kuratorinnen: Joana Ebbinghaus & Nicola Kriesel | Herausgeberin: SOCIUS Organisationsberatung gGmbH, Tempelhofer Ufer 21, 10963 Berlin | ISBN 978-3-00-081671-0 Kosten: 17,50€ | |
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| Fonds Sozioklutur Antragstellung vom 2. April bis zum 2. Mai
Im Mittelpunkt steht die aktive Beteiligung von Menschen am Kulturmachen. Über verschiedene Förderprogramme geben wir Mittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) an soziokulturelle Einrichtungen und Initiativen in ganz Deutschland weiter. Beantragt werden können soziokulturelle Projektvorhaben, Projekte von Menschen unter 25 Jahren, Prozesse der Organisationsentwicklung sowie internationale Kooperationen mit Organisationen aus dem Vereinigten Königreich.
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| INQA Coaching Förderung für agile Transformation Das Beratungsprogramm des BMAS hilft kleinen und mittleren Unternehmen genauso wie NGOs, agile Transformation vorzunehmen.
Aus dem SOCIUS Team sind Yi-Cong Lu, Joana Ebbinghaus, Nicola Kriesel. Christian Baier und Hannah Kalhorn autorisierte INQA Coaches.
Gefördert werden 80% von bis zu 14.400,00€ für Beratung und Begleitung.
Wenn du Fragen zum Programm hast, schreib uns an info@socius.de |
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| Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige
Solo-Selbstständigkeit bedeutet für viele Menschen berufliche Autonomie, ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit und Flexibilität. Solo-Selbstständige meistern unternehmerische Herausforderungen und gestalten den digitalen und ökologischen Wandel in ihrem Tätigkeitsfeld mit. Das ESF Plus-Programm KOMPASS unterstützt sie dabei - durch die finanzielle Förderung von passgenauen Qualifizierungen und Weiterbildungen.
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Glücklich vergessend in den Tod |
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Ein Dokumentarfilm über selbstbestimmtes Sterben mit Demenz von Yvonne Hotz und Monia Ben Larbi.
Die Begleitung des Sterbeprozesses ihrer Mutter hat ihr Leben sehr verändert – ein letztes großes Lernen von der Mami. Monias Mutter hatte viel weniger Angst vor dem Tod als vor einem eingeschränkten Leben. In den vielen Jahren mit Demenz davor haben die beiden gut geübt, wie die Mutter die volle Verantwortung für ihr Leben behalten konnte. Es blieb glasklar: Unabhängigkeit und Freude waren ihr viel wichtiger als die klassischen „3S“ – satt, sicher, sauber. Sie ist mit großen Gedächtniseinschränkungen, aber glasklar in den Tod gegangen und hat ihrer Tochter die Sicherheit geschenkt, dass es ein gutes Sterben geben kann.
Deshalb sind die Filmemacherin Yvonne Hotz und unsere SOCIUS NextWerkerin Monia Ben Larbi nur ein paar Monate nach dem Tod der Mutter losgezogen und haben mit allen Menschen gesprochen, die den Sterbeprozess begleitet haben: Freundinnen und Nachbarinnen genauso wie ihre Pflegerin, die Menschen aus dem Hospiz und diejenigen, die ihren toten Körper bis in den Wald begleitet haben. Zudem sind sie mit Drohne und Kamera auf ihren Lieblingswegen im Oderbruch spaziert und haben die Orte festgehalten, die für sie Kirche waren. Mit Fotos, Videos und Audios aus ihrem Leben sind daraus ein Dokumentarfilm und eine Performance entstanden.
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Creativity Pioneers Fund - schnell noch bis morgen bewerben! |
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Der Creativity Pioneers Fund investiert in Kultur- und Kreativorganisationen, vernetzt und unterstützt diese, um mutige und unkonventionelle Ansätze für eine gerechtere, inklusivere und gleichberechtigtere Welt voranzutreiben. In enger Zusammenarbeit mit Partner:innen, Förderer:innen und anderen Akteur:innen des kreativen Ökosystems will der Fonds ein gemeinsames Engagement für Kreativität im Dienste des sozialen Wandels mobilisieren.
Dieser nicht zweckgebundene Mikrozuschuss in Höhe von 5.000 € bildet den Ausgangspunkt für eine umfassendere, langfristige Zusammenarbeit. Er ermöglicht den Zugang zu weiteren finanziellen Ressourcen, Sachleistungen, Mentoring, Weiterbildungsmöglichkeiten, Erfahrungsaustausch sowie größerer Sichtbarkeit und einem erweiterten Netzwerk. Die Ausschreibung für 2026 beginnt am 30. März 2026 und endet am 24. April 2026 um 17:00 Uhr. |
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