die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt zwei Wochen hinter uns, an diesem Sonntag wurde in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Vermutete Sicherheiten lösen sich schon seit längerem auf, gegenwärtig erfahren wir es in einer neuen Eskalation und auch mit stärkeren Gefühl von Bedrohlichkeit: Organisationen und Menschen, die für gesellschaftliche und politische Anliegen einstehen, erleben Existenzängste, Verunsicherung und enger werdende Spielräume. Und gleichzeitig erfahren manche von ihnen gerade unerwarteten Zuspruch, bekommen Spenden, Menschen vernetzen sich, bieten Unterstützung an und wollen sich einbringen. Beides existiert nebeneinander. Vieles ist eine Momentaufnahme: Was davon stabilisiert sich? Was verändert sich tatsächlich? Wie weit reichen die Folgen – für die Bundespolitik ebenso wie für eine kleine Initiative vor Ort?
Vielleicht war genau dieses Nichtwissen ein Grund, warum wir in diesem Sommer unsere Zwischenräume geöffnet haben. Drei Abende zu Zuversicht, Empörung und Vermächtnis – weniger auf der Suche nach schnellen Antworten als nach einem Ort, an dem ausgesprochen und gemeinsam gedacht werden kann, was gerade da ist. Im Rückblick auf diese drei Abende erzählen wir ein wenig davon. Und die Reihe geht weiter. Davon erfahrt ihr unten mehr.
Räume für gemeinsames Lernen, Nachdenken und Ausprobieren beschäftigen uns auch in den kommenden Monaten – mit sehr unterschiedlichen Zugängen. In unseren Laboren spannen wir in den kommenden Wochen einen breiten Bogen auf zwischen Präsenz im Kopf und Künstlicher Intelligenz, Tanzen und Heulen als möglichen Umgang mit Trauer und Schmerz im Rahmen der Trauerwoche 2026 und der Neuausrichtung des inneren Kompass. Im November startet unsere Fortbildungsreihe "Konfliktkompetenz – Gestaltkraft leben und Verbindung stärken". Und im Februar beginnt wieder "gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln", unsere Fortbildung für Menschen, die Organisationsentwicklung im gemeinnützigen Feld gestalten. Daneben findet ihr in diesem Brief noch einiges mehr.
Vielleicht passt diese Vielfalt gerade ganz gut: wahrnehmen, was sich verschiebt; Räume offenhalten, wo noch keine Antworten da sind; und zugleich weiter lernen, streiten, gestalten und Organisationen handlungsfähig halten. Viel Freude beim Lesen Christian Baier
Hannah Kalhorn, Joana Ebbinghaus, Julia Hoffmann, Nicola Kriesel, Yi-Cong Lu, Denise Nörenberg, Lysan Escher und Andi Knoth |
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| Drei Abende, eine gemeinsame Frage: Wo finden Gespräche Platz, in denen auch Angst, Wut, Zweifel und Unfertiges sein dürfen? Christian nimmt euch mit in die SOCIUS-Salonreihe "Zwischenraum" und ihre drei Stationen – von der "Zuversichtsgemeinschaft" über den Satz "Wir sind zu erschöpft, um richtig empört zu sein" bis zum Bild vom "Glitzer, der durchfällt" beim Nachdenken über Vermächtnis.
Ein Rückblick, der keine Antworten liefert, aber zeigt: Unsicherheit lässt sich aussprechen, ohne sofort beseitigt werden zu müssen – und Wut, Trauer und Freude haben nebeneinander Platz. |
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| Was übersehen wir, wenn wir Organisationen nur von ihren Problemen her denken?
Nicola erinnert sich an ihre lange Beziehung zu Appreciative Inquiry – "das andere AI" – und daran, wie sie über Bushe und Marshak zurück zu diesem Ansatz fand, den sie vor fast zwanzig Jahren das erste Mal in einer Bildungseinrichtung mit vierzig Menschen begleitet hat. Discovery, Dreaming, Design, Destiny: vier Phasen, die fragen, was bereits gelingt, statt was fehlt. Ein Plädoyer dafür, gerade in Krisenzeiten den Blick auf die Kräfte zu richten, die Entwicklung ermöglichen – denn Zuversicht ist keine Naivität, sondern eine Entscheidung.
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| Ich liebe es, das Neue und das Mögliche sichtbar zu machen, bevor es Worte hat. Wenn im Team spürbar wird, was werden kann, und das Unsichtbare plötzlich beweglich ist: im Gespräch, auf dem Flipchart oder mitten im Strategiemeeting.
Ich begleite Teams und Organisationen durch Übergänge, Aufbrüche und Krisen als Prozessbegleiterin, Host und als Scribe mit Stift in der Hand. Für mich gehört beides zusammen: das präzise Sortieren von Komplexität und die Räume, in denen Menschen mit Kopf, Herz und Hand wieder präsent werden. Denn Wandel gelingt, wenn innere Klarheit und äußeres Wirken zusammenfinden |
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Dafür bin ich eure Ansprechpartnerin: -
Ko-Kreation & Strategie: Wenn ihr euren roten Faden neu spinnen und gemeinsam Zukunft entwerfen wollt – lebendig statt am Reißbrett.
- Visualisierung & Visual Harvesting: Wenn Komplexität ein Bild braucht – damit Gedanken sichtbar, teilbar und wieder beweglich werden.
- Resilienz & Regenerative Kulturen: Wenn Tempo und Dauerlast an Grenzen kommen und es wieder um das Nachhaltige im Miteinander gehen darf.
Was ich einbringe, ist über Jahre gewachsen: aus meiner Zeit als Leiterin eines Inkubators für zivilgesellschaftliche Projekte, aus der Praxis des Art of Hosting, aus Coaching und Mediation, und aus vielem, was ich unterwegs gelernt habe – im Visuellen, in der Begegnung, in der Natur. Und getragen von der Überzeugung, dass Kreativität kein Beiwerk ist: Gerade in polykrisenhaften Zeiten ist sie unsere Kraft, Zukunft neu zu denken und beweglich zu bleiben.
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Lust, im Zwischenraum etwas in Bewegung zu bringen? Ob mit Stift, im Kreis oder im Gehen, ob digital oder vor Ort, auf Deutsch oder Englisch – ich freue mich auf euch, in Berlin und europaweit. hoffmann@socius.de
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| Schrumpfende Budgets, personelle Veränderungen, politischer Druck, Generationenwechsel, neue Anforderungen und immer auch das Ziel vor Augen, zu gesellschaftlichem Wandel beizutragen - in dieser Gemengelage bleiben Konflikte in Teams nicht aus. Gleichzeitig binden Konflikte genau die Energie, die an anderer Stelle dringend gebraucht wird.
Deshalb biete ich in diesem Herbst eine pro bono Beratung für eine Einzelperson zu einem akuten oder schwelenden Konflikt an. |
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Für wen dieses Angebot gedacht ist: - Du arbeitest in einer Organisation, die sich für demokratischen, gesellschaftlichen Wandel einsetzt
- Du steckst in deinem Arbeitskontext in einer festgefahrenen Dynamik, die wertvolle Kraft raubt.
- Du hast entschieden, dich mit dem Konflikt, seiner Dynamik, möglichen Lösungen und damit auch dir selbst zu beschäftigen, aber das Budget für externe Begleitung fehlt schlichtweg.
Dich erwartet ein strukturierter und entschleunigter Prozess. Mit meiner Unterstützung sortierst du die Themen im Konflikt, erkundest Emotionen und Interessen und erarbeitest Schritt für Schritt nachhaltige Lösungen. Je nach Komplexität stehen insgesamt ein bis drei Termine in Präsenz (in Hamburg) für jeweils 60-90 Minuten zur Verfügung. |
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Schreib mir bis zum 8. Oktober 2026 eine kurze E-Mail (kalhorn@socius.de ) mit 3–4 Sätzen zu deiner Organisation und dem Konflikt, den du lösen möchtest. Ich habe dann die Aufgabe einen Prozess für die pro bono Begleitung aus zu wählen. |
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| Heute! Die Sommerpause ist vorbei!
Wir starten unsere Salon Reihe zu Krankheit in Organisationen wieder: Einmal monatlich laden wir euch ein, aus den unterschiedlichsten Perspektiven einer Organisation auf ein Thema zu schauen, und sich darüber auszutauschen, das so oft noch völlig unterbelichtet ist, und gleichzeitig fast überall vorhanden: Arbeiten mit chronischer Erkrankung.
Ob als betroffene Person, Kolleg:in oder Führungsperson: du bist herzlich willkommen zu unserem Salon, der ein Inspirationsraum für Dialog ist. Kein Workshop mit Ergebnissen. Weitere Termine: 23.10. · 23.11.2026 12.12.2026 — live in Berlin (weitere Infos folgen) 13.1. · 16.2. · 15.3. · 13.4. · 13.5. · 8.6.2027 |
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| Gedächtnis als Fähigkeit – Die Loci-Methode für Beratung und Führung
Wir vergessen Worte, verlieren den roten Faden, haben uns damit abgefunden. Dabei ist Gedächtnis kein Talent – sondern eine Fähigkeit, die sich trainieren lässt. Die Loci-Methode ist so alt wie die Rhetorik selbst: Cicero nutzte sie für stundenlange freie Reden. Das Prinzip – Informationen mit visualisierten Orten verknüpfen – macht sich zunutze, dass unser Gehirn Orte und Bilder weit besser erinnert als abstrakte Inhalte.
Im Labor verbinden Annette Wiesneth (Gedächtnistrainerin) und Nicola praktisches Training mit einer Frage: Was macht Gedächtnissouveränität mit unserer Präsenz in Gruppen? |
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Über 80 Prozent der Organisationen spüren bislang keine nennenswerte Effekte von KI auf Produktivität oder Zusammenarbeit – woran liegt das? Die neue SOCIUS-Laborreihe geht der Frage nach, wie KI Organisationen tiefgreifender verändert als frühere Digitalisierungswellen: ihren gesellschaftlichen Beitrag, ihre Strukturen und Prozesse, die Rolle der Menschen darin. Denn das Thema reicht über IT, Datenschutz und Kompetenzschulung hinaus und adressiert Führung und Organisationsentwicklung selbst.
Labor Nr. 1 gibt einen Draufblick mitten im Wandel: Status quo, typische Stolpersteine bei der Integration und Zeit, die eigene Organisation zu verorten. Für alle Mitarbeitenden, mit und ohne Führungsverantwortung – technisches Vorwissen braucht ihr nicht. |
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Wie lässt sich Lagerbildung auflösen, wenn starke Gefühle von Ablehnung oder Bedrohung das Gespräch bestimmen? Und wo verläuft die Grenze zwischen eigenen Werten, die es zu verteidigen gilt, und einem Lager, in das man flüchtet? Dieser Salon-Abend fragt auch, warum unsere Biologie Polarisierung verstärkt – und wie wir Widersprüche konstruktiv aushalten. |
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Konflikte begegnen uns überall – im Team, in Beziehungen, in uns selbst, in der Gesellschaft. Oft überlagern sich die Ebenen und können uns überwältigen. Und doch steckt genau darin ein kraftvolles Potenzial.
Diese Fortbildungsreihe lädt ein, Konflikte als Gestaltungsraum zu begreifen – mit innerer Stabilität, Empathie und Mut. Zwei aufeinander aufbauende Levels (Basis und Expert), je 2 × 3 Tage Präsenz in Berlin, praxisnah und erfahrungsorientiert auf Grundlage eines tief demokratischen Konfliktverständnisses. Auf Wunsch mit begleitendem Einzelcoaching.
In Kooperation mit dem Hanuman Institut. |
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| Chronische Erkrankungen im Team als Impuls für Organisationen
Chronische Erkrankungen werden im Arbeitsalltag oft als Störfaktor wahrgenommen. Doch Menschen mit chronischen Erkrankungen sind Meister*innen der Improvisation – sie managen täglich das Unvorhersehbare.
In diesem SOCIUS labor bringen Jan Kasiske und Tatjana Trommershäuser (Improspieler*innen mit WechselBlick, Beratungserfahrung und gelebter Betroffenheit) eine andere Perspektive: Chronische Erkrankung als Katalysator für neue Arbeitsformen. Von der Spoon-Theorie über psychologische Sicherheit bis zu modularem Rollen-Design – wir erkunden, wie Improvisation eine neue Kultur der Zusammenarbeit entstehen lässt.
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Wenn Konflikte politisch aufgeladen sind, schaltet unser Nervensystem schnell in den Autopilot: Angriff, Flucht, Erstarrung, Überanpassung. Andi hat gemeinsam mit Ulrike Hamann-Onnertz und Simon Kolb ein eintägiges Seminar entwickelt, in dem es um beides geht: ein Gespür für die eigenen Konfliktmuster und einen Blick für die Machtstrukturen, in denen Organisationen sich bewegen. Ihr übt, offen zu bleiben, ohne die eigenen Werte aus dem Blick zu verlieren, und bewusst zu entscheiden: Brücken bauen oder Konfrontation suchen? Mit Selbstreflexion, Rollenspielen und strategischer Organisationsanalyse.
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Warum scheitern Neujahrsvorsätze meist im Februar? Weil Kopf und Bauch gegeneinander arbeiten. Im ZRM®-Seminar mit Lysan und Hannah entwickelst du ein persönliches Motto-Ziel, das beides verbindet und dir Halt in stressigen Momenten gibt – neurowissenschaftlich fundiert. Für ZRM®-Neulinge ebenso wie für alle, die mit der Gruppenenergie ein Motto-Ziel für 2027 gestalten möchten. |
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Es ist wieder so weit: Unser Klassiker gOe! (“gemeinnützige Organisationen entwickeln!”) geht ab Februar 2027 an den Start! Organisationen entwickeln sich nicht von allein.
Eine neue Strategie verändert Zuständigkeiten. Neue Entscheidungswege stellen Hierarchien infrage. Ein Konflikt im Team hat seine Ursache oft nicht dort, wo er sichtbar wird. Wenn sich in einer Organisation etwas verändert, bleibt nichts ganz unberührt – und genau hier setzt gOe! an.
Die Fortbildungswerkstatt richtet sich an alle, die in sinnorientierten Organisationen Verantwortung für Entwicklung übernehmen: als Team- oder Bereichsleitung, Geschäftsführung, Vorstand oder aus Beratung und Coaching heraus. In vier Modulen nähert ihr euch Veränderung aus drei Blickwinkeln – Kultur, Struktur, Strategie – und führt sie im vierten Modul, dem eigenen Praxisprojekt, wieder zusammen.
Es geht darum, Zusammenhänge zu erkennen, Beteiligung und Verantwortung bewusst zu gestalten, Widerstände und unausgesprochene Dynamiken bearbeitbar zu machen – und dabei die eigene Rolle immer wieder neu zu befragen: Wann gebe ich Orientierung, wann halte ich Raum? Geleitet wird gOe! von Joana und Christian, die gestaltorientiertes Arbeiten und Praxisnähe mit langjähriger Erfahrung in der Organisationsbegleitung verbinden. Frühbuchungsrabatt 10% bis 31.10.2026 |
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Zwischen Team und Geschäftsführung, zwischen Vorstand und operativer Arbeit – wer in der Sandwich-Position führt, kennt die besonderen Herausforderungen dieser Schnittstelle. Genau für diese Brückenbauer:innen haben wir "Führen mit Haltung" entwickelt: eine berufsbegleitende Fortbildung in sieben dreitägigen Modulen, die das ganze Spektrum von Führungspersönlichkeit und Wertesystem über Kommunikation und Konflikt bis zu Personal- und Organisationsentwicklung abdeckt. Denn gute Führung braucht mehr als Tools und agile Methoden – im Zentrum steht die eigene Haltung.
Lysan begleitet euch ein Jahr lang in eurem Prozess, gemeinsam mit Fachreferent:innen aus dem SOCIUS-Umfeld. Parallel zu den Modulen entwickelt jede:r Teilnehmende ein eigenes Praxisprojekt in der eigenen Organisation und wird darin sowohl von der Prozessbegleitung als auch in Intervisionsgruppen begleitet. Frühbuchungspreis bis 31.12.2026: 3.710,00€ |
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Im Rahmen der Trauerwoche 2026 der Trauer Taskforce zeigen wir den Dokumentarfilm unserer Kollegin und Freundin Monia Ben Larbi über das Leben und Sterben ihrer Mutter. Sabine, eine lebensfrohe, reisebegeisterte Frau, die den Globus bereist – besonders gern Tunesien und das Oderbruch –, erkrankt an Demenz. Statt sich zurückzuziehen, setzt sie sich sehr bewusst nicht nur mit der Erkrankung auseinander, sondern auch damit, wie sie sterben wird: Sie spricht offen über ihre Wünsche, lädt zu einer "Generalprobe" ihrer eigenen Beerdigung ein, malt, lacht und gestaltet ihr Leben bis zuletzt aktiv mit. Gemeinsam mit ihrer Familie findet sie ihren eigenen Weg, mit dieser Zeit umzugehen – ein sehr persönlicher Blick auf ein Thema, das oft vermieden wird, wo Sterben, Abschied und Trauer nicht ausgeklammert, sondern in den Alltag integriert werden.
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Der Abend richtet sich an alle, die selbst mit an Demenz erkrankten Menschen zu tun haben, sich auf eine Sterbebegleitung vorbereiten oder sich einfach dafür interessieren, wie ein selbstbestimmter Umgang damit aussehen kann. Im Anschluss an den 90-minütigen Film gibt es die Möglichkeit zum Austausch. |
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Es gibt Trauer, die will nicht besprochen, sondern bewegt werden – die einen Ton braucht, der lauter ist als ein Satz, oder einen Körper, der schneller ist als der Kopf. Im Rahmen der Trauerwoche "The Sound of Grief" schaffen Christa Cocciole und Nicola dafür Raum: mit Tanz, Stimme und einem kleinen Ritual, inspiriert von den fünf Rhythmen, aus Elementen des Witnessing und stimmlichen Klängen. Für alle, die einen Verlust in sich tragen – ob Tod, Trennung, Krankheit oder das Ende einer Zugehörigkeit – und ihm Raum geben wollen. Keine Vortanzerfahrung nötig, kein Auftritt, nur echtes Mittendrinsein.
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| Was wäre, wenn chronisch kranke Personen keinen Störfaktor innerhalb einer Organisation darstellen, sondern die perfekten Seismograf:innen für überflüssige Strukturen und ineffizientes Arbeiten sind? Was wäre, wenn sie diejenigen sind, die helfen können zu verstehen, wo Kraftressourcen ins Leere laufen? Mehr noch sogar: Was wäre, wenn am Ende die gesamte Organisation von ihnen profitierte?
Wir glauben, dass es diese Perspektiven unbedingt braucht, wenn wir über chronische Erkrankungen sprechen. Ein Bilderbuch für Erwachsene. |
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Text: Monia Ben Larbi | Illustrationen: Julia Hoffmann | Layout: Anne Wilhelm Kuratorinnen: Joana Ebbinghaus & Nicola Kriesel | Herausgeberin: SOCIUS Organisationsberatung gGmbH, Tempelhofer Ufer 21, 10963 Berlin | ISBN 978-3-00-081671-0 Kosten: 17,50€ |
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| Monom Stiftung Aktuelle Fördermöglichkeiten
Die MONOM Stiftung fördert Personen und Initiativen, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus engagieren oder sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen. Aktuell offen: die Kleine Hilfe (bis 1.500 €, Antragsschluss 9.10.2026) für gemeinnützige Vereine mit akutem Finanzbedarf sowie der fristlose Akuthilfefonds (i.d.R. 2.000 €) für selbstverwaltete Zentren, Wohnprojekte und ähnliche Orte. Finishline-Stipendium, Aktionstopf und Kunstpreis folgen erst 2027 wieder.
Alle Infos zu Fristen und Antragstellung auf der Website der Stiftung. |
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| INQA Coaching Förderung für agile Transformation Das Beratungsprogramm des BMAS hilft kleinen und mittleren Unternehmen genauso wie NGOs, agile Transformation vorzunehmen.
Aus dem SOCIUS Team sind Yi-Cong Lu, Joana Ebbinghaus, Nicola Kriesel. Christian Baier, Andi Knoth und Hannah Kalhorn autorisierte INQA Coaches.
Gefördert werden 80% von bis zu 14.400,00€ für Beratung und Begleitung.
Wenn du Fragen zum Programm hast, schreib uns an info@socius.de |
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| Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige
Solo-Selbstständigkeit bedeutet für viele Menschen berufliche Autonomie, ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit und Flexibilität. Solo-Selbstständige meistern unternehmerische Herausforderungen und gestalten den digitalen und ökologischen Wandel in ihrem Tätigkeitsfeld mit. Das ESF Plus-Programm KOMPASS unterstützt sie dabei - durch die finanzielle Förderung von passgenauen Qualifizierungen und Weiterbildungen.
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Vernetzung, Austausch und Projektschmiede für die demokratische Zivilgesellschaft
Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt lädt die Landesstiftung der Heinrich-Böll-Stiftung herzlich zu dieser besonderen Veranstaltung ein: einem Raum für Vernetzung, Austausch und gemeinsame Projektideen. Gerade jetzt ist es wichtig, dass zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen sich austauschen, neue Allianzen schmieden und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Am Vormittag gibt es Impulse, Einschätzungen der Lage und spannende Perspektiven von Mamad Mohamad (LAMSA e.V.), Luna Möbius (Aktivistin, Content Creator und Expertin der politischen Kommunikation), Madeleine Henfling (Campact) und Pascal Begrich (Miteinander e.V.). Ab Mittags übernimmt das OpenSpace-Format. Freitag, 02. Oktober 2026, 10.00 – 16.00 Uhr in Halle (Saale) |
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Räume einnehmen, den Alltag unterbrechen, zum Nachdenken anregen, Position beziehen, den Widerspruch stärken. Radikal höflich.
Kleiner Fünf hat eine Plakatreihe entwickelt, die Ihr kostenlos bestellen könnt. Mit der Plakatkampagne 2025 wollen sie bunt und laut für mehr Demokratie und engagierten Widerspruch gegen Rechtspopulismus aufrufen. Die Plakate setzen ein Statement und unterstützen mit der “Anleitung zum Widerspruch” die eigene Teilhabe an der politischen Diskussion.
Jedes Plakat nimmt auf der Vorderseite ein bekanntes rechtspopulistisches Motiv auf und bricht dieses mit unserer Aufforderung „Sag was!“. |
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Strategien und Visionen gegen den Backlash
Die erfolgreichen Kämpfe um legitime Rechte von minorisierten Menschen und Communities werden angegriffen, zurückgewiesen und untergraben. Die Dimension nimmt neue, gradezu verheerende Ausmaße an und das diskursive Feld dessen, was im Alltag unsanktioniert gesagt und getan werden darf, entfernt sich immer weiter von Menschlichkeit: Angriffe im Netz, physische Übergriffe, angstschürende Rhetorik, Schaffen eines entmündigenden gesellschaftlichen Klimas, Militarisierung.... Was steckt hinter dieser Entwicklung, und wie könnte Widerstand aussehen? Wo begegnet uns Faschisierung im Alltag?
Das Bildungswerk Berlin lädt ein, auf dieser Tagung Strategien zu diskutieren, wie auf diesen Backlash reagiert werden kann, und Impulse für Visionen wachsen lassen. In ihren Vorträgen ordnen María do Mar Castro Varela und Nikita Dhawan aktuelle Entwicklungen ein, zeigen historische Kontinuitäten und Diskontinuitäten auf und benennen die Mechanismen, mit denen autoritäre Kräfte gesellschaftliche Debatten verschieben. In Reflexionsräumen gibt es die Möglichkeit für den Austausch zu konkreten Beispielen möglicher Strategien und bestehender Projekte.
29. Oktober 2026, 11 bis 18.30 Uhr |
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The course is aimed towards higher education, college and university educators and program directors as well as trainers, consultants and edu-preneurs. The Designing & Facilitating Learning Spaces Masterclass will introduce, explore and train participants in experiential learning and teaching and the art of facilitation & curating the pursuit of knowledge through learning processes, strategies, increased engagement & safe OFFLINE & HYBRID learning spaces.
November 4th til 6th, 2026 in Berlin |
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